Der Prinz-Philip-Kult wird blossgestellt

 

Am Geburtstag von Prinz Philip von  Windsor wurde in Essen eine dreitägige Konferenz zum Thema „Die grosse Transformation – Klimawandel als Kulturwandel“ eröffnet.

Diese Konferenz, organisiert vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), war ein regelrechtes Seminar für psychologische Kriegführung, das darauf abzielte, „die Wahrnehmung der Realität durch die Menschen zu ändern“, bevor es angeblich „zu spät ist“. Das Motiv: Der Planet könne nicht weitere zehn Jahre tatenlos vergehen lassen, und deshalb brauche die Gesellschaft eine große kulturelle Transformation, ein Projekt, das die Massen so mobilisiere wie Apollo 11 - nur diesmal gegen den Fortschritt.

Wahrlich keine kleine Aufgabe... Konsequenterweise behandelte die vierte Sitzung der Konferenz - „Wie die Demokratie die notwendigen Änderungen bewältigen kann“ - die Lösung dieses besonderen Problems, indem man über die Ineffizienz demokratischer Regierungen debattierte und direkt die Frage stellte, ob „autoritäre Regime möglicherweise besser in der Lage sein könnten, die notwendigen Maßnahmen durchzusetzen?“

Aus Neue Solidarität Nr. 26 vom 24.6.09

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